Am vergangenen Wochenende kamen in Maintal Trainerinnen und Trainer sowie Judoka zum Taiso-Aufbaukurs 2026 zusammen, um ihr Wissen zu vertiefen und neue Impulse für die Arbeit in ihren Vereinen mitzunehmen.

Der Lehrgang kombinierte von Beginn an Theorie und Praxis. Themen wie Trainingslehre, Kursplanung und die Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen bildeten den Rahmen, im Fokus stand jedoch immer die praktische Umsetzung im Training.

Ein zentraler Bestandteil des Wochenendes war die Arbeit an Seiryoku zen’yō kokumin taiiku und Sōtai dosa – Jū shiki. Die Bewegungsabläufe wurden im Detail analysiert, wiederholt geübt und gemeinsam besprochen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Präzision, Timing und Körpergefühl sind und wie entscheidend eine strukturierte Vermittlung dieser Inhalte ist.

Darüber hinaus arbeiteten die Teilnehmer an Mobilität, Faszientraining, Dehnung und Atemtechniken. Ein weiterer wichtiger Aspekt war das bewusste Beobachten von Bewegungen, um Fehler klarer zu erkennen und gezielt zu korrigieren – eine Fähigkeit, die sich direkt in der Trainingspraxis auf der Matte widerspiegelt.

Zum Ende des Lehrgangs erarbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen eigene Trainingskonzepte. Ziel war es, Inhalte für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln – von Kindern und Anfängern bis hin zu Breitensportlern und Wettkampfathleten.

Die Konzepte wurden am Sonntag präsentiert und gemeinsam besprochen, sodass alle Teilnehmer praxisnahe Ansätze und neue Perspektiven für ihre Vereinsarbeit mitnehmen konnten.

 

Der Lehrgang zeigte erneut, wie stark sich Taiso innerhalb der Judo-Community entwickelt und welche wichtige Rolle es als Grundlage für Bewegung und Training einnimmt.

Basierend auf Informationen von Maik Beyer

Copyright: Deutscher Judo Bund (DJB)

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