Erfolgreiche Ju-Jitsu EM in Maintal

Der Deutsche Ju-Jutsu Verband und der Sport Club Budokan Maintal e.V. haben innerhalb von sechs Wochen eine Europameisterschaft auf die Beine gestellt und vom 17. bis 21. Juli in Maintal erfolgreich durchgeführt.

Was nach einem organisatorischen Albtraum klingt war für den Deutschen Ju-Jutsu Verband und den Sportclub Budokan Maintal e.V (Hessen) mehr als eine große Herausforderung, und es war vor allem die Vorfreude nach mehr als einem Jahr endlich wieder einen internationalen Wettkampf möglich zu machen.

Denn durch die weltweite Corona-Epidemie sind im letzten Jahr alle großen Wettbewerbe ausgefallen: keine Europameisterschaft, keine Weltmeisterschaft. Und auch für die EM 2021 sah es erst schlecht aus: Austragungsort Israel fiel durch internationale Spannungen vor Ort aus. „Wir haben uns kurz besprochen, dann stand für uns sofort fest: Wir machen es“, sagt Roland Köhler, Präsident des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes.

Neben den klassischen Organisationsaufgaben stand in diesem Jahr vor allem das Hygienekonzept im Mittelpunkt. So wurden beispielsweise jeden Tag alle Athleten, Trainer, Referees, das medizinische Team und alle Helfer getestet – ohne negatives Ergebnis gab es keinen Zutritt zur Halle. Insgesamt wurden rund 650 Tests durchgeführt.

Auch in der Halle der Werner von Siemens-Schule galten strenge Regeln, zum Beispiel waren Zuschauer nicht zugelassen, außerhalb der Matte mussten alle eine Maske tragen und die Matten wurden regelmäßig desinfiziert. So startete die Europameisterschaft im Beisein von Robert Perc, Präsident des europäischen Ju-Jitsu Verbandes, und Theodoropoulos Panagiotis, Präsident des Weltverbandes Ju-Jitsu, unter besonderen Bedingungen.

An fünf Tagen fanden insgesamt 265 Kämpfe statt – und für den Deutschen Ju-Jutsu Verband war es eine überaus erfolgreiche Europameisterschaft. So holten im Fighting Daniel Zmeev und Franziska Freudenberger sowie im BJJ Denise Krahn, Alexander Sak und Julian Stonjek Gold, im Fighting Max Strauch, Anja Guercke und Rado Mollenhauer, im Duo Show Jasmin und Tanja Ittensohn sowie im BJJ Irinia Brodski Silber und im Fighting Lili Weiken, Andrea Plefka, Annalena Bauer, Sophie Büscher, Simon Attenberger und Jaschar Salmanow, im Duo Annalena Strum & Blance Birn, Jasmin & Tanja Ittensohn und Julia Paszkiewicz & Johannes Tourbeslis sowie im BJJ Verena Rücker Bronze. Insgesamt gab es also 5 Goldmedaillen, 5 Silbermedaillen und 10 Bronzemedaillen. Deutschland kam damit im Länderranking auf Platz 2.

Für die deutschen Jujutsukas war neben diesen Erfolgen die EM auch im Hinblick auf die World Games 2022 in den USA  wichtig: „Nachdem im letzten Jahr keine internationalen Wettkämpfe stattfanden, war dies der entscheidende Moment, um noch wichtige Punkte für die Teilnahme sammeln zu können“, freute sich Ulrich Muchow, Vize-Präsident Leistungssport des DJJV. „Wir sind optimistisch, dass wir mit etlichen Athleten nach Birmingham in Alabama fliegen können.“

(Quelle: DJJV)

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